AUSBILDUNGSKOSTEN

Ohne Moos nix los!

Die beste finanzielle Grundlage zum Erwerb des Führerscheins ist natürlich ein prall gefüllter Sparstrumpf. Häufig sponsern Omas und Opas oder auch die Eltern die Ausbildungskosten. Wer finanziell auf sich gestellt ist, sollte auf jeden Fall einen größeren Betrag einkalkulieren.

Damit du ungefähr weißt, wie viel auf dich zukommt, hier eine Rechengrundlage:

Grundbetrag
+ Kosten pro Fahrstunde x (Mindest-) Anzahl an Fahrstunden
+ Kosten pro Sonderfahrt x (Mindest-) Anzahl an Sonderfahrten
+ Gebühren für die Theorieprüfung
+ Gebühren für die Praxisprüfung
+ Lehrmaterial
= Gesamtkosten

Falsch ist auf jeden Fall, an der Anzahl der Fahrstunden sparen zu wollen. Dieser Schuss geht häufig nach hinten los, und die Kosten für Wiederholungsprüfungen sind meist teurer, als etwaige noch vom Fahrlehrer eingeplanten Stunden vor der Prüfung.

Vorsicht jedoch bei so genannten Sondertarifen! Bitte beachte, dass so manches, was auf den ersten Blick als "Sonderangebot" erscheint, leider keines ist. Das heißt, du musst am Ende sogar noch mehr bezahlen.
Erkundige dich in diesem Zusammenhang auf jeden Fall, welchen Service dir deine Fahrschule bieten kann. Nützliche Tipps zur Auswahl der richtigen Fahrschule findest du hier.

Übrigens hast du vor Beginn der Ausbildung immer noch die Möglichkeit, mit dem Fahrlehrer über finanzielle Probleme zu sprechen. Du kannst ihn z. B. fragen, ob du in Raten bezahlen kannst. Manche Fahrschulen haben ein Gutscheinsystem. Da kannst du je nach Kassenlage Fahrgutscheine kaufen.